Predigten

Hier finden Sie die Predigten aus unseren Gottesdiensten.

1. Sonntag nach Ostern: Quasimodogeniti „Wie die neugeborenen Kinder“ – 2020: Unsere lebendige Hoffnung

„Ich hoffe, dass du recht hast.“ So sagen wir, wenn wir jemandem eigentlich nicht glauben, selbst aber auch keine bessere Lösung haben. „Ich hoffe, es regnet morgen.“ Doch wir sind uns sicher, dass es wieder ein schöner, sonniger Frühlingstag wird. „Ich hoffe, dass die Krise jetzt zu Ende geht und alles wieder normal läuft.“ Doch innerlich stellen wir uns darauf ein, noch lange Zeit mit Einschränkungen und Behinderungen leben zu müssen.

Was haben all diese Aussagen gemeinsam? „Hoffnung“ ist hier ein ziemlich schwaches oder leeres Wort. Man könnte fast sagen, wenn wir heutzutage von „Hoffnung“ reden, dass es sich eher um etwas handelt, was wir uns wünschen, von dem wir aber nicht wirklich ausgehen, dass es Wirklichkeit wird. Weder rechnen wir damit, dass mein Gesprächspartner vom Anfang recht hat, noch das es regnet, geschweige denn damit, dass wir bald zu dem Leben zurückkehren können, das wir Ende Februar noch geführt haben. Uns schwant, dass unsere Wünsche wohl nicht Wirklichkeit werden.

Auch unser heutiger Predigttext redet von Hoffnung, der Hoffnung, die wir als Christen, als Kinder Gottes haben. Ist das auch ein schwaches oder leeres Wort? Oder ist an dieser Hoffnung etwas dran? Ostern zeigt uns ja, wie Gott unsere ganze Welt auf den Kopf gestellt hat. Jesus, der am Karfreitag gekreuzigt wurde, ist auferstanden. Er hat ein völlig neues, niemals endendes Leben bekommen. Der Tod hat keine Macht mehr über ihn. Die Jünger waren durch die Ereignisse vom Karfreitag völlig entmutigt. Doch nun ist ihr Glaube neu entfacht worden. Warum? Petrus beschreibt es in unserem Text als die „lebendige Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“. Darüber wollen wir heute gemeinsam nachdenken, über unsere lebendige Hoffnung.

1. Sie ist vollkommen gewiss.

2. Sie stärkt uns unser ganzes Leben lang.

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Ostermontag – „Die Auferstehung des Herrn“ – 2020: Unsere Ostererwartungen

Was erwartet ihr von Ostern? Kinder sind mit der Antwort schnell bei der Hand: Süßes! Ostereier! Geschenke suchen! Was erwarten wir von Ostern? Um ein Bild aus unserem Predigttext auszuborgen: Was erwartet ihr, wenn ihr auf den Friedhof gehst? – Du gehst nicht gern auf den Friedhof? Verständlich! Jeder Besuch auf dem Friedhof ruft uns ins Gedächtnis, dass hier auch das Ziel unseres Lebens liegt.

Doch weil wir an unseren Ostererwartungen arbeiten wollen, lasst uns gemeinsam auf den Friedhof gehen, lasst uns gemeinsam unsere Osterwartungen bedenken.

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Ostersonntag – „Der Tag der Auferstehung des Herrn“ – 2020: Wir feiern das Fest des Lebens

„Was für ein Fest!“ mögen wir unwillkürlich gedacht haben, als wir die ersten Worte unseres Predigttextes gehört haben. Das sind alles Dinge, die wir heute eher für ungesund halten. Nur in seltenen Ausnahmen würden wir sie auch in größeren Mengen zu uns nehmen. Damals war es das Beste vom Besten. Die fetten Teile der Tiere waren Gott vorbehalten. Sie sollten ihm geopfert werden. Dazu lädt Gott uns nun ein: zum Besten vom Besten. Er hält nichts zurück.

„Was für ein Fest!“ denkt vielleicht auch mancher unserer Zeitgenossen, wenn wir versuchen ihm zu erklären, warum wir dieser Tage eigentlich Ostern feiern. Ostern ist nicht das christliche Frühlingsfest, bei dem lustige Hasen bunte Eier bringen. Nein, so wie das Ei für ein neues Leben steht, so feiern wir zu Ostern das Fest des Lebens. Christus lebt! Der Herr ist auferstanden, er ist wirklich und wahrhaftig auferstanden!

Wir feiern das Siegesfest über den Tod. Wir feiern das vollendete Erlösungswerk, auf dessen Vollendung für uns persönlich wir noch warten, darauf, dass unser auferstandener Herr wiederkommt, um auch uns die Auferstehung zu geben. Dieses Fest wurde schon im Alten Testament vorausgesagt. Unser Text ruft uns zur Freude auf, trotz aller schlechten, fruchtbaren und Angst machenden Dinge, unter denen wir in dieser Welt leiden müssen. Heute gilt: Wir feiern das Fest des Lebens.

1. Der Tod kann das Leben nicht mehr beenden.

2. Gott verwandelt das Leben für immer.

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Karfreitag – Der Todestag des Herrn – 2020: Jesus von Nazareth oder Jesus Barabbas? Für wen entscheidest du dich?

Wir treffen jeden Tag unzählige Entscheidungen: Aufstehen oder Liegenbleiben, wenn der Wecker klingelt; Milch, Tee oder Kaffee zum Frühstück; Bus und Bahn oder Auto zum Weg auf Arbeit; Heiraten oder einfach so zusammenleben, ein T-Shirt oder doch lieber ein Pullover. Angefangen bei alltäglichen Kleinigkeiten bis hin zu Dingen, die uns ein Leben lang begleiten, treffen wir täglich unzählige Entscheidungen.

Zu allen Zeiten haben Menschen diese Alltagserfahrung auch auf den Glauben, auf ihre Beziehung zu Gott übertragen. Sie meinten – und meinen bis heute – dass wir uns für oder gegen Gott entscheiden können, so einfach wir uns zwischen Brötchen oder Müsli zum Frühstück entscheiden. Doch ist das wirklich so einfach? Der heutige Karfreitag, der Tag, an dem Gottes Sohn sein Leben gab, um uns zu retten, macht uns deutlich, dass es nicht so einfach ist. Der Bericht des Evangelisten Matthäus über das Verfahren Jesus vor dem römischen Statthalter Pontius Pilatus will uns helfen, Gottes große Liebe zu seiner gefallenen Schöpfung zu erkennen. Fragen wir also: Jesus von Nazareth oder Jesus Barabbas? Für wen entscheidest du dich?

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Gründonnerstag – Die Einsetzung des heiligen Abendmahls – 2020: Altvertraut und doch völlig neu: Das Abendmahl und seine Gaben.

Fällt uns etwas auf, wenn wir diesen Text hören? Nein?! Sollte es aber! Uns sollte auffallen, dass nichts zu hören ist! Ja, ihr habt richtig gehört! Es ist nichts zu hören – von den Jüngern. Sonst sind sie nicht scheu, wenn es darum geht ihre Meinung zu dem kundzutun, was Jesus sagt oder tut. Denken wir an Petrus, der erst Jesus als den Sohn Gottes bekennt, nur um im nächsten Atemzug zu versuchen, Jesus davon abzuhalten, nach Jerusalem zu gehen, um dort für die Sünden der ganzen Welt zu leiden und zu sterben.

Doch hier, am Gründonnerstagabend, in der Nacht, in der Jesus verraten wurde, als er im Anschluss an das Passahmahl etwas völlig Neues, Andersartiges und sogar Skandalöses sagte und tat, da hören wir keinerlei Widerspruch. Ein Ausleger hat einmal gesagt, dass Jesus wohl nichts Anstößigeres gesagt hat als: „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird!“ Damit bezieht er sich darauf, dass Gott im Alten Testament den Genuss von Blut strikt verboten hatte. Das Blut der Opfer durfte nur an den Altar gesprengt werden. Nur an drei Stellen wird das Blut direkt am Menschen angewandt: am Berg Sinai, als Gott den Bund mit seinem Volk heiligt, bei der Priesterweihe und bei der Reinigung von Aussätzigen.

Doch auf der anderen Seite stehen in unserem Text Hinweise, die uns helfen, eine Antwort darauf zu finden, warum die Jünger – entgegen ihrer sonstigen Schwachheit – nicht fragten, ablehnten oder zweifelten – sondern glaubten. Auch wir dürfen uns durch den Reichtum der Gnade Gottes, den er uns durch sein Evangelium – im Wort und im Sakrament – schenken will, trösten lassen. Wir wollen heute gemeinsam betrachten: Altvertraut und doch völlig neu: Das Abendmahl und seine Gaben.

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6. Sonntag in der Passionszeit – Palmarum – „Palmsonntag“ 2020: Dein König, Jesus Christus, kommt für dich

Warum trägt der heutige Sonntag eigentlich den Namen „Palmarum“ oder „Palmsonntag“? Wo kommen die Palmen am heutigen Sonntag her und was haben sie zu bedeuten? Nun, im heutigen Sonntagsevangelium kommen sie nur versteckt vor. Schauen wir aber in den Bericht des Evangelisten Johannes zum Einzug Jesu in Jerusalem, dann sehen wir dort, dass die Zweige, die die Menschen von den Bäumen hieben, Palmzweige waren (Joh 12,13). Warum Palmzweige? Haben die Menschen das genommen, was sie gerade zur Hand hatten, oder liegt eine tiefere Bedeutung darin?

Im 2. Jahrhundert vor Christus wurden die Juden von den Nachfolgern Alexanders des Großen beherrscht. Doch dann kam es zum Aufstand der Makkabäer. Der Hohepriester Mattatias und seine vier Söhne leiteten diese Bewegung, die den Juden eine letzte Zeit der Eigenständigkeit brachte. Einige Jahre später, um 140 v. Chr., zog einer seiner Söhne in Jerusalem ein. Auch dabei wurden Palmzweige als Zeichen des Sieges und der Freiheit geschwenkt. Beim letzten jüdischen Aufstand schließlich, einige Jahrzehnte nach Jesus, wurden von den aufständischen Juden auch Münzen geprägt. Einige von ihnen zeigten Palmzweige, als Zeichen der Freiheit und der Unabhängigkeit.

Das wurde von der Menschenmenge getan, die Jesus von Jericho herauf begleitet hatte und auch von den Menschen, die ihm aus Jerusalem entgegenkamen. Hier kommt der König, der Nachkomme Davids, den ihn Nathan im Auftrag Gottes (2. Sam 7) verheißen hatte. Und die Menschen jubeln ihm begeistert zu! Aber haben sie auch verstanden, warum Jesus kommt und welche Art von König er sein will? Haben wir verstanden, wozu Jesus in Jerusalem eingezogen ist? Lasst uns diesen so vertrauten Text noch einmal betrachten, unter der Überschrift:

Dein König, Jesus Christus, kommt für dich.

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5. Sonntag in der Passionszeit – Judika – „Richte mich, Gott“ – 2020: Gott offenbart seine Liebe und Herrlichkeit im Verborgenen

Mit dem heutigen Sonntag beginnt die eigentliche Passionszeit. Zwei Wochen vor dem Karfreitag, an dem Jesus am Kreuz gestorben ist, wollen wir heute innehalten und einmal darüber nachdenken, wie außergewöhnlich, völlig ungewöhnlich, überraschend, um nicht zu sagen abartig das ist, was wir da feiern. Ein Mann wird brutal durch den Staat hingerichtet als verurteilter Verbrecher. Nackt, voller Wunden, voller Blut, ein Bild vor dem sich die Menschen voller Ekel, aber auch voller Spott abwandten. Und dieser Mann und sein Tod sollen der Grund für die nächsten Feiertage sein?

Das Kreuz war über lange Jahrhunderte hinweg ein furchtbares Folterinstrument. Man hat vor etlicher Zeit in Rom eine Art Graffiti gefunden, mit einem scharfen Gegenstand in eine Mauer geritzt: Einer am Kreuz mit einem Eselskopf und einer, der vor ihm niederkniet und ihn anbetet. So hat man sich vor beinahe zweitausend Jahren über die Christen lustig gemacht. Das Problem ist nur, dass wir uns heute so sehr an diese Abartigkeit gewöhnt haben, dass wir oft gar nicht mehr erkennen, wie sehr Gott hier unseren Erwartungen zuwiderläuft, unser Denken auf den Kopf stellt hat. Und so wollen wir heute anhand unseres Textes betrachten: Gott offenbart seine Liebe und Herrlichkeit im Verborgenen. Das macht auch die Geschichte des Moses deutliche, deren Anfang wir letzte Woche gehört haben. Heute werden wir sehen, wie die Geschichte weitergeht.

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4. Sonntag in der Passionszeit – Lätare – „Freut euch in dem Herrn“ – 2020: Wie Gott auf unscheinbare Art und Weise anfängt zu retten.

Der heutige Sonntag trägt den Namen „Lätare“, was auf Deutsch so viel wie „Freut euch!“ bedeutet. Die meisten von euch werden mir sicherlich zustimmen, dass uns gerade in diesen Tagen nicht nach Freude zumute ist. Das öffentliche Leben in unserem Land liegt am Boden. Viele Menschen müssen Zuhause bleiben. Die Zahlen an Infizierten und Toten steigen auch in unserem Land. Schauen wir nach Italien, dann ist einem eher nach fürchten zumute. Was die nächsten Tage und Wochen bringen werden? Das weiß keiner von uns. Da ist viel Raum für Ungewissheit, Zweifel und Angst – auch bei uns Christen.

Und trotzdem dürfen wir heute den Sonntag Lätare – „Freut euch!“ – feiern. Einer unserer Choräle bringt es sehr schön auf den Punkt:

„In dir ist Freude in allem Leide, o du süßer Jesu Christ! Durch dich wir haben himmlische Gaben, du der wahre Heiland bist. … Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet, wird ewig bleiben. …an dir wir kleben im Tod und Leben; nichts kann uns scheiden. Halleluja. … Du hast’s in Händen, kannst alles wenden, wie nur heißen mag die Not.“ (LG 357,1+2)

Wir dürfen zuversichtlich, ja sogar fröhlich sein, weil wir wissen, dass in unserer Welt kein blindes Schicksal wütet, dass wir auch dieser Seuche nicht hilflos ausgeliefert sind! Der Herr dieser Welt, ihr Schöpfer und Erlöser, hat sie und uns alle in der Hand. Durch den Glauben mit seinem Sohn verbunden, wissen wir, dass er uns Gutes tun, dass er auch uns retten will. Die größte Not hat er schon für uns besiegt. Er wird uns auch in dieser nicht alleinlassen. Anhand des Berichts von der Geburt des Moses, wollen wir hören: Wie Gott auf unscheinbare Art und Weise anfängt zu retten.

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3. Sonntag in der Passionszeit – Okuli – „Meine Augen sehen stets auf den Herrn“ – 2020: Seht die herrliche Gnade Gottes für uns Sünder!

Heute feiern wir den Sonntag Okuli: „Meine Augen sehen stets auf den Herrn“, so haben wir es im heutigen Eingangspsalm gesungen. Doch da gibt es ein Problem. Unsere Augen in dieser Welt sind getrübt. Oft scheint das, was wir sehen, erleben und erfahren, nicht zu dem zu passen, was Gott uns verspricht. Oft verstehen wir auch nicht, was wir sehen.

Deshalb ist es nötig, dass wir immer wieder lernen, unseren Augen zu schließen und mit unseren Ohren zu hören. Es ist nötig, dass wir immer wieder lernen, dass Gott anders ist und denkt als wir. Gott ist Gnade, und diese Gnade übersteigt unseren menschlichen Verstand. So wollen wir uns heute einmal mehr die Augen für Gottes Gnade öffnen und uns trösten lassen. Wir betrachten heute: Die herrliche Gnade Gottes für Sünder.

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2. Sonntag in der Passionszeit 2020: Reminiszere – „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit“

Der heutige Sonntag trägt den Namen „Reminiszere“, was man etwas freier als den „Denke-an-Sonntag“ übersetzen könnte. Was ist das Erste, was uns dazu einfällt? „Denke an Jesus!“ – vergiss Jesus Christus, deinen Heiland und Retter, deinen Freund und Bruder nicht! Das wäre doch ein lohnendes Thema!

Doch wenn wir genauer hinhören, dann fällt uns auf: Hier geht es gar nicht um uns! Derjenige, der sich erinnern soll, das ist Gott, das sind nicht wir: „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit, und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen ist.“ Es ist ein Gebet aus einem Psalm also ein Gebet des Messias, Jesus Christus, seine Bitte an den himmlischen Vater. Und weil es seine Bitte ist, ist es auch unsere, in die wir einstimmen, die wir uns zu eigen machen dürfen. Er betet mit und für uns.

Was wollen wir mit dieser Bitte erreichen? Wollen wir Gottes schlechtem Gedächtnis auf die Sprünge helfen? So könnte man unseren Text verstehen. „Denk an deine Schulbrote! Vergiss den Fahrradhelm nicht!“, so sagen die Eltern zu den Schulkindern, wenn es früh hektisch wird und sie aus trüber Erfahrung wissen, dass die Kinder dazu neigen, solche Dinge liegenzulassen. Doch wenn die Bibel davon redet, dass Gott an Dinge denken soll, wenn Beter Gott auffordern, sich zu erinnern, dann geht es weniger darum, dass Gott etwas vergessen könnte – das kann er nicht – als vielmehr darum, ihn zum Handeln zu bewegen.

Heißt es in der Bibel „Gott gedachte…“, dann sagt uns Gottes Wort, dass Gott nun eingreift, wie er es versprochen hat. „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit, und an deine Güte, die von Ewigkeit her gewesen ist.“ Gott ist barmherzig. Er sieht unser Leid, unser Elend, unsere Not – und er kann und will sie nicht übersehen. Nein, vielmehr will er das Gute für uns. Und dieser Wille zum Guten für uns, der steht fest von Ewigkeit her. Darauf können und dürfen wir uns berufen! Das wollen wir auch heute, anhand unseres Textes tun und mit unserem Bruder und Heiland Jesus Christus bitten: Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit!

1. Lass uns dein Angesicht sehen!

2. Sei mit uns auf unserer Wanderschaft!

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