Sermons on “Gemeinschaft”

Trinitatisfest – „Die heilige Dreieinigkeit“ – 2020: Die Gaben des dreieinigen Gottes.

Heute feiern wir das Trinitatisfest – das Fest der heiligen Dreieinigkeit. Dieses Fest fasst noch einmal die vorangegangenen drei großen Feste des Kirchenjahres zusammen: Weihnachten, Ostern und Pfingsten. An jedem dieser Feste haben wir unsere Aufmerksamkeit auf eine der drei Personen Gottes gerichtet: Zu Weihnachten auf den Vater, der uns seinen Sohn schenkt. Zu Ostern auf den Sohn, der uns erlöst und zu Pfingsten, auf den Heiligen Geist, der uns durch das Wort Gottes zum Glauben bringt, und damit in den Genuss dessen, was der Vater und der Sohn für uns getan hat.

Doch Gott lässt sich nicht teilen. Zwar reden wir von den drei Personen der Dreieinigkeit, aber es ist nur ein Gott. Dieser eine Gott schenkt uns Gaben. Daran will uns das Trinitatisfest, daran will uns auch unser Text mit dem sehr bekannten Schlussvers erkennen, dem Kanzelgruß oder auch dem apostolischen Segen, als Gegenüber zum aaronitischen Segen, den wir am Ende jedes Gottesdienstes hören. Hier spricht Paulus uns die Gaben des einen, des dreieinigen Gottes zu, an den wir glauben und den wir bekennen. Lasst uns heute gemeinsam von unserem Text zurufen: Seht die Gaben des dreieinigen Gottes!

1. Die Gnade des Sohnes.

2. Die Liebe des Vaters.

3. Die Gemeinschaft des Heiligen Geistes.

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17. Sonntag nach Trinitatis 2019

In unserem heutigen Predigttext ist Jesus immer noch auf dem Weg nach Jerusalem, auf dem Weg ans Kreuz. Auf den ersten Blick scheinen die Worte, die er an seine Jünger und Apostel richtet, nicht wirklich zusammenzugehören, sondern einfach nur lose aneinander gereiht zu sein: es geht darum, andere nicht zur Sünde zu verführen; gegenseitige Vergebung unter Glaubensgeschwistern; eine Zunahme im Glauben und schließlich unwürdige Knechte, die nur ihre Pflicht tun. Doch ein zweiter, genauerer Blick ermöglicht uns vielleicht doch, Zusammenhänge zu erkennen. Jesus schenkt uns Glauben, um in der Gemeinschaft zu leben.

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Gründonnerstag 2018: Tag der Einsetzung des heiligen Abendmahls

Was ist ein Testament? Ein Testament ist der letzte Wille eines Menschen, es ist unser letzter Wille. Hier geben wir die Dinge, die wir besitzen, an die Menschen weiter, die wir lieben. Etwas Ähnliches spielte sich am Gründonnerstagabend in Jerusalem ab. Jesus feierte mit seinen Jüngern das jüdische Passahfest. Und weil es das letzte Mal sein sollte, dass sie vor seinem Tod beisammen waren, machte er sein Testament.

Jesus hatte kein Haus zu verschenken, keine Schätze. Doch er hatte etwas viel Wertvolleres. Das wollte er denen weitergeben, die er liebte. Deshalb setzte Jesus das heilige Abendmahl ein und feierte es mit seinen Jüngern. Das Abendmahl ist sein Testament, sein Vermächtnis an seine Kirche, sein Vermächtnis an dich und mich.

Heute, am Jahrestag dieser Einsetzung, denken wir an dieses wunderbare Vermächtnis unseres Heilandes und an die Liebe, die sich in diesem Mahl wiederspiegelt. Anhand der Worte des Apostels Paulus aus dem 1. Korintherbrief wollen wir jetzt gemeinsam betrachten: Das Abendmahl ist eine Feier der Liebe Gottes. Drei Gründe nennt uns unser Text dafür:

1. Es schenkt uns den Preis unserer Erlösung.

2. Es schenkt uns Gemeinschaft mit unserem Erlöser.

3. Es schenkt uns die Gemeinschaft miteinander.

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Septuagesimä (70 Tage vor Ostern) 2017

Jesus ist mit seinen Jüngern unterwegs, unterwegs nach Jerusalem zum Passahfest und zu seinem Leiden und Sterben. Ein reicher junger Mann fragt ihn, was er tun müsse, um das ewige Leben zu erben. Er ist von sich eingenommen, dieser junge Mann. Als Jesus ihn auf Gottes Gebote verweist, ist er der Meinung alle gehalten zu haben. Daraufhin fordert ihn Jesus dazu auf, seinen ganzen Besitz zu verkaufen und alles den Armen zu schenken, so einen Schatz im Himmel zu haben und dann zu kommen, um ihm nachzufolgen. Als der Mann traurig weggeht, weil er sehr reich ist, zeigt er, dass er noch nicht einmal das erste Gebot halten konnte, denn er liebt seinen Reichtum mehr als Gott.

Jesus wendet sich an seine Jünger und sagt ihnen, dass eher ein Kamel durch ein Nadelöhr passt als das ein Reicher in den Himmel kommt. Woraufhin diese richtig erkennen, dass dann niemand in den Himmel kommen kann. Und Jesus bestätigt ihre Ansicht, indem er sagt, dass es uns Menschen unmöglich ist, aber nicht Gott: „Bei Gott sind alle Dinge möglich.“

Das Gleichnis vom barmherzigen Arbeitgeber zeigt, dass alles Vergleichen in der Gemeinde anrüchig ist.

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Karfreitag: „Christus ist für uns gestorben“ 2016

Heute feiern wir gemeinsam den Karfreitag. Wir denken an den Tod unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha. Heute wollen wir uns gemeinsam fragen, was dieser Tag für uns bedeutet. Ist es einfach nur ein Gedenktag, wie zum Beispiel der 3. Oktober, der Tag der deutschen Einheit? Ist es ein Tag, an dem wir über ein geschichtliches Ereignis nachdenken, das aber geringer oder gar keine Auswirkungen auf unseren Alltag hat? Oder ist dieser Tag mehr? Lasst uns anhand unseres Predigttextes über das große Opfer vom Karfreitag und seine Bedeutung für unser Leben nachdenken.

1. Dadurch beschenkt uns Gott unvorstellbar reich.
2. Lasst uns diesen Reichtum mit vollen Händen nutzen.

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