Sermons on “Jesus”

3. Sonntag in der Passionszeit – Okuli – „Meine Augen sehen stets auf den Herrn“ – 2020: Seht die herrliche Gnade Gottes für uns Sünder!

Heute feiern wir den Sonntag Okuli: „Meine Augen sehen stets auf den Herrn“, so haben wir es im heutigen Eingangspsalm gesungen. Doch da gibt es ein Problem. Unsere Augen in dieser Welt sind getrübt. Oft scheint das, was wir sehen, erleben und erfahren, nicht zu dem zu passen, was Gott uns verspricht. Oft verstehen wir auch nicht, was wir sehen.

Deshalb ist es nötig, dass wir immer wieder lernen, unseren Augen zu schließen und mit unseren Ohren zu hören. Es ist nötig, dass wir immer wieder lernen, dass Gott anders ist und denkt als wir. Gott ist Gnade, und diese Gnade übersteigt unseren menschlichen Verstand. So wollen wir uns heute einmal mehr die Augen für Gottes Gnade öffnen und uns trösten lassen. Wir betrachten heute: Die herrliche Gnade Gottes für Sünder.

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1. Sonntag nach Trinitatis 2018

Die Sonne scheint vom Himmel und macht unsere Welt hell. Sie ist der Motor des Lebens auf dem Planeten Erde. Ohne sie wäre unsere Welt ein vor Kälte erstarrter Eisklumpen, auf dem nichts leben könnte.

So ist es mit folgender Aussage aus dem Wort Gottes: „Gott ist die Liebe.“ Diese Aussage aus Gottes Wort, diese Tatsache ist der Grund, aus dem wir leben, unser Antrieb, unsere Freude, unsere Kraftquelle. Und unser heutiger Predigttext stellt diese Liebe Gottes und ihre Folgen in den Mittelpunkt: Wir Christen sind von Liebe umgeben.

1. Von der Liebe Gottes.

2. Von der Liebe unserer Glaubensgeschwister.

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2. Sonntag nach Ostern 2018: Miserikordias Domini – Die Güte des Herrn

Am heutigen Hirtensonntag wird das wunderbare Bild aus der Bibel aufgegriffen, in dem Jesus mit einem Hirten verglichen wird. „Ich bin der gute Hirte!“ so sagt Jesus es im heutigen Sonntagsevangelium. Er ist der Hirte, der sein Leben für seine Schafe gibt, im Kampf mit dem Wolf, der die Herde angreift und durch seinen Tod auch die Gefahr für seine Herde beseitigt.

Wie geht ein Hirt mit seiner Herde um? Ein Hirt kann seine Herde führen oder treiben. Zur Zeit Jesu war der Hirte kein Treiber. Nein, der Hirte ging seiner Herde voran und die Schafe folgten ihm nach. Sie kannten seine Stimme. Sie wussten, dass dieser Hirten sie beschützte, dass er sie zur nächsten Weide und zum Wasser führen würde. Sie vertrauten ihrem Hirten, deshalb folgten sie ihm. Lasst uns heute gemeinsam betrachten: Jesus, unser guter Hirte, geht uns im Leiden voran.

1. Wir folgen seinem Vorbild.

2. Sein Leiden gibt uns Kraft.

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Letzter Sonntag nach Epiphanias 2018

Das heutige Sonntagsevangelium am Ende der Epiphaniaszeit zeigt uns unseren Heiland auf ganz besondere Art und Weise. Auf dem Berg der Verklärung erscheint Jesus drei seiner Jünger in seiner göttlichen Herrlichkeit. Wie ein Sonnenstrahl, der plötzlich durch eine finstere Wolkendecke bricht, wird in der Erscheinung auf dem Berg, dem Gespräch mit Mose und Elia und dem himmlischen Vater, der seinen Sohn bestätigt, für ein paar Augenblicke offensichtlich deutlich, wer Jesus wirklich ist.

Unmittelbar vor unserem Text hatte Jesus seinen Jüngern das erste Mal seinen Tod angekündigt. Petrus, der ein paar Augenblicke vorher noch bekannt hatte, dass Jesus Gottes Sohn ist, kann nicht fassen, dass Jesus sterben wird. Gott kann doch nicht sterben! Der Messias kann nicht am Kreuz sterben, was wird dann aus seinem Reich. Jesus zeigt den Jüngern damals und uns heute noch einmal und auf ganz besondere Art und Weise seine Herrlichkeit als Gottes Sohn, bevor wir ihn am Karfreitag in seiner tiefsten Schande und Niedrigkeit erblicken. Hier liegt auch die Absicht dieses Ereignisses und wir wollen heute gemeinsam bedenken: Jesus bereitet seine Jünger auf sein Leiden vor.

1. Er zeigt ihnen seine Gottheit.

2. Er bietet ihnen einen Blick in den Himmel.

3. Er empfängt die Bestätigung seines Vaters.

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12. Sonntag nach Trinitatis

Das Evangelium für den heutigen Sonntag berichtet uns ein weiteres Heilungswunder unseres Herrn. Doch dieses Wunder hat einige Besonderheiten zu bieten, die ein helles Licht auf unsere Beziehung zu Jesus werfen. Lasst und heute gemeinsam betrachten: Jesus heilt den Taubstummen. Das zeigt:

1. Wie er mit uns umgeht.

2. Was daraus für uns folgt.

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4. Sonntag nach Ostern: Kantate („Singt dem Herrn ein neues Lied“) 2017

Jeder, der schon einmal ein Haus gebaut hat weiß, dass Wichtigste ist ein ordentliches Fundament. Ist es stabil, fest und im Lot errichtet, dann ist auch das darauf erbaute Haus, fest, sicher und stabil.
Auch die Kirche, die Gemeinschaft aller, die an Gläubigen, hat ein solches Fundament. Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinde in Ephesus:

Eph 2,19f: „So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist.“

Deswegen bekennen wir unseren Glauben an die eine heilige christliche oder auch apostolische Kirche. Sie ist auf dem einzigartigen Fundament der Apostel und Propheten errichtet. Was ist dieser Grund der Apostel und Propheten. In seinen Abschiedsreden, aus denen auch unser heutiger Predigttext genommen ist, betet Jesus am Ende:

Joh 17,20: „Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden.“

Zuallererst ist unser Text an die Apostel gerichtet, die Augen- und Ohrenzeugen Jesu, seiner Person, seiner Botschaft, seines Todes und seiner Auferstehung. Doch durch ihr Wort wirkt nun Gottes Geist und wirkt an allen Menschen die dieses Wort hören. Davon redet unser Text: Jesus verspricht den Tröster und sein großes Werk.

1. Es ist gut, dass Jesus weggehen wird.

2. Es ist gut, dass der Heilige Geist kommen wird.

3. Es ist gut, dass der Heilige Geist uns Jesus zeigt.

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