Sermons on “Ostern”

Ostersonntag – Die Auferstehung des Herrn – 2021: Die Osterfreude der Christen.

„Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich.“ Wenn wir das hören, spitzen wir die Ohren. Denn oft genug, wird dieser Ausdruck gebaucht, wenn die schlechten Nachrichten wirklich schlecht sind und die weniger guten als Zuckerguss auf der bitteren Pille dienen sollen. Wir leben in „interessanten“ Zeiten, wie wir es uns noch vor zwei Jahren nicht hätten vorstellen können, gute Nachrichten sind sehr viel seltener geworden.

Trotzdem haben wir doch immer wieder auch Gelegenheit, uns zu freuen. Ein Mensch stirbt, das ist auch bei uns Christen Grund zur Trauer. Wie groß ist dagegen die Freude, wenn ein Kind geboren wird. Einer wird krank, ein anderer wird nach längerer Krankheit wieder gesund. Irgendwo auf unserer Welt braut sich gerade wieder ein Krieg zusammen, aber es gibt immer wieder auch Kriege, die enden, wo Friede einzieht.

Doch der heutige Festtag bietet uns den größten Grund zur Freude: „Christus lebt. Er ist wirklich auf-erstanden. Unser Herr, der am Karfreitag für uns so furchtbare Qualen litt und starb, lebt wieder. Das ist die große Freude aller Christen zu Ostern. Doch die-se Freude soll nicht nur heute, an diesem Feiertag, unser Leben bestimmen. Wir wollen und können je-den Tag Ostern feiern. Unser Text zeigt uns: Die tägliche Osterfreude der Christen.

1. Wir haben das Osterlamm Christus.

2. Wir schaffen den alten Sauerteig hinaus.

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4. Sonntag nach Ostern: Kantate – „Singt dem Herrn!“ – 2019

Jemand hat einmal von Christen gesagt: „Christ werden heißt nicht, dass du eine Persönlichkeitstransplantation bekommst.“ Oder mit anderen Worten gesagt: „Mein Problem ist, dass ich mich selbst überall mit hinnehme, wo ich hingehe.“ Manchmal reden wir als Christen so, als wäre eine bestimmte Art von Persönlichkeit besser als andere. Wenn unser Glaube wirklich stark ist, dann wäre wir alle diese Art von Persönlichkeit.

Als Christ bis du bist selbstbewusst und leidenschaftlich und voller Freude. Am Sonntag Kantate – „Singt!“ – könnte man auch sagen, du hast immer ein Lied auf den Lippen, ein Loblied für Gott. Doch ist das wirklich so? Sollte alle Christen dieselbe Art von Persönlichkeit haben, sollten wir immer fröhlich, zuversichtlich, glücklich sein?

Geht es euch an dieser Stelle wie mir, dass man sich unwillkürlich fragt: „Wirklich? Ist das wirklich so, auch in meinem Leben? Gibt es nicht viele Tage, an denen ich nicht besonders fröhlich war? Und ich vermute, dass das auch auf die Apostel zutraf, die Jesus zuerst in jener Nacht reden hörten.

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