2. Sonntag in der Passionszeit 2018: Reminiszere – Gedenke, Herr

„Man lernt nie aus!“ Diese Feststellung haben wir alle schon öfter machen müssen. Wir leben in einer Umwelt, die ständig im Fluss ist. In rasender Ge-schwindigkeit verändern sich Menschen und Dinge, mit denen wir regelmäßig zu tun haben. Deshalb ist es wichtig, zu lernen und sich weiterzubilden, um den Anschluss nicht zu verlieren. Gerade wenn man noch arbeiten geht, ist es unbedingt notwendig, nicht auf der Stelle zu treten, sondern mit der rasch voranschreitenden Entwicklung Schritt zu halten. Doch auch im privaten Bereich ist es besser, wenn wir uns zumindest mit Grundbegriffen der modernen Technik auskennen und sei es nur, damit wir wissen, wie wir den Fernseher sperren können, wenn die Enkel zu Besuch kommen.

Auch wir Christen sollen nicht stillstehen. Nun weiß jeder von uns, wenn er ehrlich ist, ganz genau, dass es in unserem Leben viele Verbesserungsmöglichkei-ten gibt. Vieles läuft nicht so, wie Gott das von uns erwartet. Dieses neue Leben, das wir gern nach Got-tes Geboten ausrichten wollen, nennt die Bibel „Hei-ligung“. Am Ende des ersten Thessalonicherbriefes ermuntert Paulus uns dazu, in der Heiligung immer vollkommener zu werden. In den Versen vor unse-rem Text hatte Paulus für die Christen in Thessalo-nich gebeten:

1. Thess 3,12f: „Euch aber lasse der Herr wachsen und immer reicher werden in der Liebe untereinander und zu je-dermann, wie auch wir sie zu euch ha-ben, damit eure Herzen gestärkt werden und untadelig seien in Heiligkeit vor Gott, unserm Vater, wenn unser Herr Jesus kommt mit allen seinen Heiligen.“

Weil wir als Christen vor Gott heilig und rein sein sol-len, ist diese Ermahnung des Apostels Paulus auch für uns so wichtig. Lasst uns deshalb heute gemein-sam betrachten: Lasst uns wachsen in der Heili-gung…

1. …weil Gott sich über uns erbarmt.

2. …weil wir Gottes Willen kennen.

3. …weil Gott Sünde rächen will.

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