3. Sonntag nach Trinitatis 2016

Wer sind wir? Welche Einstellung hat Gott zu uns Menschen? Wie zeigt er uns diese Einstellung? Die Bibel gebraucht verschiedene Bilder, um uns diese Fragen zu beantworten. Gott ist unser himmlischer Vater, ein lieber Vater, wie er sein sollte, dem seine Kinder am Herzen liegen und der sich aufopferungsvoll um sie kümmert. Oder sie redet davon, dass Gott der Bräutigam ist und wir seine geliebte Braut.

Doch geht es uns nicht auch manchmal so, dass wir uns fragen: Liebe Gott mich wirklich? Oder: Liebt Gott mich immer noch? Wenn unsere Lebensumstände nicht mehr so rosig sind, sei es, weil wir krank oder schwach werden oder weil wir nicht wissen wohin mit unserer Schuld, Not oder Einsamkeit? Was, wenn wir nicht wissen, wie wir unseren Lebensunterhalt bestreiten sollen?

Solche Fragen oder Zweifel sind nicht neu. Schon in der Bibel, selbst von den größten Gläubigen wird uns davon berichtet. Und noch mehr wird uns gezeigt, dass Gott selber um unsere Schwachheit weiß. Er kennt uns ganz genau. Und er gibt sich nun nicht damit zufrieden, dass er es uns einmal gesagt hat. Wenn wir ihm nicht glauben, dann ist das eben unser Problem. Nein, seine Liebe macht Gott erfinderisch und großzügig. Er findet immer wieder neue Wege, Möglichkeiten und Worte um uns zu zeigen, dass er uns liebt, dass er alles tut, um uns zu retten, wie ein Bräutigam, ein Liebhaber, der seinem Liebling, seiner Braut auf jede nur erdenkliche Art und Weise sagt und zeigt, dass er sie liebt. Das sehen wir auch an der Geschichte Abrahams. Denn Gott seinen Bund mit ihm nicht nur geschlossen und dann den Rest von Abrahams Leben geschwiegen. Wir wollen heute gemeinsam betrachten: Gott bestätigt seinen Bund mit seinen Kindern.

1. Er bestätigt ihn durch einen neuen Namen.
2. Er bestätigt ihn durch ein Sakrament.

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