Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr 2017

Unser Leben ist immer auch eine Frage des Blickwinkels. Wie gehe ich an mein Leben heran? Für den einen ist das Glas halb voll, für den anderen halb leer. Ein halb volles Glas klingt sehr viel besser als ein halb leeres. Der eine Blickwinkel hat etwas mit Hoffnung zu tun, mit Zuversicht, mit der Einstellung: Wir schaffen das. Der andere hat etwas Niedergeschlagenes an sich: Das Glas ist schon halb leer, bald wird es ganz leer sein. Wir sehen sicher, wie man an sein Leben herangeht, hat auch Auswirkungen darauf, wie ich es lebe.

Einmal mehr nähern wir uns dem Ende eines Kirchenjahres. Diese Zeit will uns an das Ende unseres Lebens und an das Ende dieser Welt erinnern. Wir schauen aber auch voraus auf die neue Welt, die Gott uns versprochen hat, eine Welt des ewigen Lebens, eine Welt ohne Sünde und Leid. Dreh- und Angelpunkt wird der letzte große Tag dieser Welt sein, das letzte Gericht. Das sind alles Dinge, die uns noch bevorstehen. Manches davon würden wir vielleicht lieber verdrängen. Doch heute wollen wir unser Leben einmal bewusst aus einem anderen Blickwinkel betrachte, aus dem Blickwinkel oder im Licht des letzten großen Tages dieser Welt. Unser Text ruft uns zu: Sieh dein Leben im Licht des Jüngsten Tages. Du wirst dich freuen…

1. …wenn es dem Sohn Gottes alle Ehre gegeben hat.

2. …wenn es voller Glauben an das rettende Evangelium war.

3. …wenn es voller Hoffnung auf den ewigen Segen war.

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