Erntedankfest 2016

Wenn wir heute das Wort „Ernte“ hören, dann denken wir schon beinahe von selbst an Traktoren, Mähdrescher und dergleichen – Maschinen, die den Menschen einen großen Teil der schweren körperlichen Arbeit abnehmen. Wir sehen aber auch die Leistungen und Anstrengungen der Männer und Frauen, die auf den Feldern und in den Ställen arbeiten, um uns mit den vielen lebensnotwendigen Dingen zu versorgen.

Am heutigen Erntedankfest geht es aber nicht nur um unser tägliches Essen und Trinken. Ganz allgemein danken wir für die Dinge, die wir zum täglichen Leben brauchen, also auch Kleidung, ein Dach über dem Kopf, Arbeit, Freunde, Frieden, Gesundheit usw. Das alles schließt ja auch Luther in seiner Erklärung der vierten Bitte mit ein, wo wir im Vaterunser um das tägliche Brot bitten. Wenn wir auf diese Dinge sehen, dann achten wir jedoch meistens auf die menschlichen Leistungen und Anstrengungen. Darüber vergessen wir das alte Sprichwort: „An Gottes Segen ist alles gelegen.“ Auf diesem Ohr sind auch wir Christen oft taub. Unser heutiger Predigttext möchte uns daran erinnern, dass es ohne Gott nicht geht. Auf seinen Segen kommt es vor allem anderen an. Deshalb wollen wir heute gemeinsam betrachten: Was wir zum Erntedankfest über Gottes Segen lernen können:

1. Er setzt unseren Gehorsam voraus

2. Er ist allein Gottes Werk

3. Sein Ausbleiben ist ein Ruf zur Umkehr

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