Pfingstmontag – „Die Ausgießung des Heiligen Geistes“ – 2020: Von der Taufe und ihrem Segen

Wenn wir miteinander ins Gespräch kommen, persönlich, elektronisch oder per Brief, dann ist es wichtig darauf zu achten, dass mein Gegenüber mich richtig versteht. Sprache ist eine feine Sache, aber sie kann manchmal missverständlich sein. Das hat die unterschiedlichsten Gründe. Manche Worte und Redewendungen sind nicht eindeutig, es kommt auf den Zusammenhang an. Denken wir nur daran, dass wir mit ein- und demselben Wort das genaue Gegenteil ausdrücken können: Ich kann einen Fußgänger umfahren oder umfahren. Es ist also wichtig, welche Worte ich in welchem Zusammenhang wähle.

Außerdem ist es wichtig, dass ich deutlich mache, wen ich meine. Wie oft kommt es zu Problemen, weil ich gar nicht gemeint war, mich aber – aus welchen Gründen auch immer – angesprochen gefühlt habe. Das kann zu Missverständnissen führen. Dasselbe gilt auch für Armins Taufspruch. Um diese Worte richtig zu verstehen, müssen wir fragen: Wie sind diese Worte gemeint? An wen sind sie gerichtet? Wer sagt sie? Was bedeuten sie für uns?

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