Septuagesimä: 70 Tage vor Ostern 2018

Mit dem heutigen Sonntag richten wir den Blick nach vorn. In der Epiphaniaszeit haben wir zurückgeschaut auf das Kind der Krippe und gesehen, was sich dahinter verbirgt. Wir haben gehört, wie und wo sich Christus als Retter und Heiland der Welt offenbart. In der Passionszeit und den drei Sonntag vorher, die diese Zeit vorbereiten schauen wir nach vorn, auf Karfreitag und auf Ostern. So, wie Christus sich in seinen Christen offenbart, sehen wir nun den Christen, den er mit seinem Blut erkauft hat.

Und als erstes erklingt ein warnender Ton. Ja, Christus hat uns durch sein Blut erkauft. Er hat uns den Glauben geschenkt, die Vergebung unserer Schuld und Sünde und damit das ewige Leben. Zur gleichen Zeit, finden wir in der Schrift immer wieder Warnungen vor dem Abfall, vor Gefahren, die unseren Glauben schädigen oder sogar vernichten können und Aufrufe, treu zu sein im Glauben und Leben.

Jesus weist z. B. darauf hin, wenn er uns darauf hinweist, welchen Nutzen wir davon hätte, die ganze Welt zu gewinnen, aber Schaden an unserer Welt zu nehmen? Stell dir vor, du wärst Herr dieser Welt, Milliardär und könntest dir all deine Wünsche und Träume erfülle. Doch was nützt das, wenn du am Ende deine Seele, deine Seligkeit verlierst, weil dein Glauben gestorben ist? Was bringt dir alle Macht, alles Geld, aller Ruhm in diesem Leben, wenn du die Ewigkeit in der Hölle verbringst? Deswegen ruft Paulus uns in unserem heutigen Predigttext zu: Erlangt den unvergänglichen Siegeskranz! Um uns dann drei Dinge mit auf den Weg zu geben:

1. Das ist völlig unmöglich.

2. Das ist ziemlich schwierig.

3. Das ist ganz einfach.

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