8. Sonntag nach Trinitatis 2017

Heutzutage gibt es viele Betrüger. In Fernsehsendungen wird immer wieder von ihnen berichtet und vor ihnen gewarnt. Da hört man von gefälschten Geldscheinen, nachgemachten EC-Karten oder zweifelhaften Gewinnspielen. Bei Geschäften an Haustüren werden Menschen betrogen. Deshalb hören wir immer wieder die Warnung: „Schließt keine Geschäfte an der Haustür ab.“ Vielleicht hat auch mancher von uns in dieser Hinsicht schon schlechte Erfahrungen gemacht.

Leider findet sich auch in der Kirche immer wieder Betrug. Hier geht es aber vor allem um geistlichen Betrug. Unser heutiger Predigttext stammt aus dem Schluss der Bergpredigt. Vor unserem Text finden wir die Aufforderung, Jesus nachzufolgen. Dabei zeigt er, dass es nicht einfach ist. Er nutzt das bekannte Bild von der engen Pforte und dem schmalen Weg:

„Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden!“ (Mt 7,13f)

Daran schließt sich unser Text an. Wir wollen heute gemeinsam betrachten: Jesus warnt uns vor geistlichem Betrug. Er ruft uns zu:

1. Lasst euch nicht betrügen!

2. Betrügt euch nicht selbst!

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