Ostermontag: „Die Auferstehung des Herrn“ 2017

Ostern ist ein fröhliches Fest. Die lange dunkle und kalte Winterzeit geht dem Ende entgegen. Überall grünt und blüht es. Die Tage werden viel länger. Früh kann man die Vögel zwitschern hören. Überall sehen wir neues Leben. Und wir wissen, neues Leben und Ostern, das gehört zusammen. Zu Ostern hat nicht nur Jesus das neue Leben der Auferstehung bekommen, sondern wir mit ihm. Das ist Grund genug zur Freude.

Doch oft ist uns nicht nach Freude zumute. Die Sorgen und Nöte des Alltags machen sich breit und ersticken jede Freude an Ostern im Keim. Außerdem ist das mit der Auferstehung ja schon beinahe 2.000 Jahre her. Da fällt es uns manchmal sehr schwer uns zu freuen. Und dann stimmen wir, bewusst oder unbewusst, in eine Klage der traurigen und bedrückten Emmausjünger mit ein: „Ihn aber sahen sie nicht.“ Doch am Ende sind sie voller Freude. Was ihnen einst wiederfahren ist, geschieht auch bei uns. Der Text ruft uns zu: Der Auferstandene ist uns ganz nahe. Drei Dinge erkennen wir:

1. Oft sehen wir ihn nicht.

2. Doch er schenkt uns Erkenntnis.

3. Dann lässt er sich von uns sehen.

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